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Hallo zusammen, das Thema Flugrost hatte ich bei einen Thread gesehen und wollte das Thema hier mal vertiefen. Der ein oder andere hat sicherlich diese Lackveränderungen schon mal wahrgenommen und keinen Ansatz dazu gehabt. Bei der sogenannten Metallstaubverschmutzung (wird auch Flugrost genannt) handelt es sich um eine sehr häufig auftretende Verunreinigung. Hierbei handelt es sich um feinste Metallstäube und Metallkörner, die auf vielfältige Weise auf das Fahrzeug gelangen können. Diese Probleme zeigen sich nicht nur im Kfz.-Bereich sondern auch bei Gebäuden, Fensterbrettern oder ähnlichen. Diese Metallstäube zeigen sich bei den Fahrzeugen generell bei hellen Farbtönen. Besonders auffällig sind diese Metallstaubniederschläge bei weiss oder silbergrau lackierten Fahrzeugen. Bei dunkleren Farbtönen sind zwar diese Metallstaubniederschläge auch vorhanden, werden jedoch visuell durch das menschliche Auge kaum wahrgenommen. Ein Hauptteil der Verschmutzungen werden vermutlich aufgewirbelt durch die Drehbewegung der Räder. Auch die Konstruktion des Fahrzeuges (Aerodynamik) hat einen wesentlichen Einfluss auf die Verteilung und auf die Angriffsfläche der Metallstäube. Es ist durchaus vorstellbar, dass z.B. kastenähnliche Fahrzeuge stärker betreffen kann, als andere Karosserieformen. In wieweit diese Metallstäube durch das aufwirbeln sich am Fahrzeug ablagern und anhaften können, entscheidet auch sehr stark der Pflegezustand bzw. Verschmutzungsgrad der Lackierung. D.h. ist das Fahrzeug frisch gewaschen und konserviert (Hartwachs) haften diese aufwirbelnden Metallteile eher weniger als bei verschmutzten oder abgewitterten Lackierungen. Wie bereits beschrieben wurde, spricht man hier nicht von sogenanntem Einbrennen der Metallteilchen, es handelt sich vielmehr um eine starke Anhaftung dieser Metallkörner. Von einem herkömmlichen Polieren wird aus sachverständiger Sicht abgeraten. Durch das Polieren oder Reiben mit einem Schwamm können die Metallteilchen zwar entfernt werden, sie hinterlassen jedoch durch die Bewegung beim Polieren auch Kratzer in der Lackierung die dann teilweise nicht mehr auspoliert werden können. Es gibt spezielle Metallstaubentferner auf dem Markt. Generell ist auszusagen, dass sich durch die Metallstaubentfernern, die Metallkörner anlösen und entfernen lassen, nach der gründlichen Reinigung des Fahrzeuges muss jedoch dann zwingend die Lackierung mittels Hartwachs konserviert werden. Ich arbeite auch nicht für eine Firma, die diese Metallstaubentferner herstellen. Gruß Hallo zusammen, das Thema Flugrost hatte ich bei einen Thread gesehen und wollte das Thema hier mal vertiefen. Der ein oder andere hat sicherlich diese Lackveränderungen schon mal wahrgenommen und keinen Ansatz dazu gehabt. Bei der sogenannten Metallstaubverschmutzung (wird auch Flugrost genannt) handelt es sich um eine sehr häufig auftretende Verunreinigung. Hierbei handelt es sich um feinste Metallstäube und Metallkörner, die auf vielfältige Weise auf das Fahrzeug gelangen können. Diese Probleme zeigen sich nicht nur im Kfz.-Bereich sondern auch bei Gebäuden, Fensterbrettern oder ähnlichen. Diese Metallstäube zeigen sich bei den Fahrzeugen generell bei hellen Farbtönen. Besonders auffällig sind diese Metallstaubniederschläge bei weiss oder silbergrau lackierten Fahrzeugen. Bei dunkleren Farbtönen sind zwar diese Metallstaubniederschläge auch vorhanden, werden jedoch visuell durch das menschliche Auge kaum wahrgenommen. Ein Hauptteil der Verschmutzungen werden vermutlich aufgewirbelt durch die Drehbewegung der Räder. Auch die Konstruktion des Fahrzeuges (Aerodynamik) hat einen wesentlichen Einfluss auf die Verteilung und auf die Angriffsfläche der Metallstäube. Es ist durchaus vorstellbar, dass z.B. kastenähnliche Fahrzeuge stärker betreffen kann, als andere Karosserieformen. In wieweit diese Metallstäube durch das aufwirbeln sich am Fahrzeug ablagern und anhaften können, entscheidet auch sehr stark der Pflegezustand bzw. Verschmutzungsgrad der Lackierung. D.h. ist das Fahrzeug frisch gewaschen und konserviert (Hartwachs) haften diese aufwirbelnden Metallteile eher weniger als bei verschmutzten oder abgewitterten Lackierungen. Wie bereits beschrieben wurde, spricht man hier nicht von sogenanntem Einbrennen der Metallteilchen, es handelt sich vielmehr um eine starke Anhaftung dieser Metallkörner. Von einem herkömmlichen Polieren wird aus sachverständiger Sicht abgeraten. Durch das Polieren oder Reiben mit einem Schwamm können die Metallteilchen zwar entfernt werden, sie hinterlassen jedoch durch die Bewegung beim Polieren auch Kratzer in der Lackierung die dann teilweise nicht mehr auspoliert werden können. Es gibt spezielle Metallstaubentferner auf dem Markt. Generell ist auszusagen, dass sich durch die Metallstaubentfernern, die Metallkörner anlösen und entfernen lassen, nach der gründlichen Reinigung des Fahrzeuges muss jedoch dann zwingend die Lackierung mittels Hartwachs konserviert werden. Ich arbeite auch nicht für eine Firma, die diese Metallstaubentferner herstellen. Gruß Moin Markus, ich wusste ja dass wir einen Professor(T...) hier im Forum haben, aber gleich noch einen Zweiten."GRINS" Bin stolz auf Euch. Danke für Deine detailierten Ausführungen. Gruß Adrian Moin Markus, ich wusste ja dass wir einen Professor(T...) hier im Forum haben, aber gleich noch einen Zweiten."GRINS" Bin stolz auf Euch. Danke für Deine detailierten Ausführungen. Gruß Adrian Guter Beitrag @mg ! Deine Ausführungen sind korrekt. Ich erlaube mir noch einen kleinen Zusatz zu diesem Passus: In wieweit diese Metallstäube durch das aufwirbeln sich am Fahrzeug ablagern und anhaften können, entscheidet auch sehr stark der Pflegezustand bzw. Verschmutzungsgrad der Lackierung. D.h. ist das Fahrzeug frisch gewaschen und konserviert (Hartwachs) haften diese aufwirbelnden Metallteile eher weniger als bei verschmutzten oder abgewitterten Lackierungen. Wie bereits beschrieben wurde, spricht man hier nicht von sogenanntem Einbrennen der Metallteilchen, es handelt sich vielmehr um eine starke Anhaftung dieser Metallkörner. Von einem herkömmlichen Polieren wird aus sachverständiger Sicht abgeraten. Durch das Polieren oder Reiben mit einem Schwamm können die Metallteilchen zwar entfernt werden, sie hinterlassen jedoch durch die Bewegung beim Polieren auch Kratzer in der Lackierung die dann teilweise nicht mehr auspoliert werden können. Es gibt spezielle Metallstaubentferner auf dem Markt. Generell ist auszusagen, dass sich durch die Metallstaubentfernern, die Metallkörner anlösen und entfernen lassen, nach der gründlichen Reinigung des Fahrzeuges muss jedoch dann zwingend die Lackierung mittels Hartwachs konserviert werden. Ich arbeite auch nicht für eine Firma, die diese Metallstaubentferner herstellen. Gruß Alles korrekt beschrieben. Auch was das polieren etc. angeht. Was kann der "gemeine" Pepper Besitzer jetzt aber dagegen tun? Mehrere Möglichkeiten: entweder zu einem Fachbetrieb gehen - was teuer werden kann oder aber sich selbst helfen. Es gibt im Bereich der Fahrzeugpflege viele gute Produkte, welche genau diese kleinen Metallteilchen im Rahmen der Wäsche anlösen. Vielfach genutzt werden in diesem Bereich die sogg. "Felgenreiniger", welche auch einen "Wirkindikator" besitzen. Dieser verursacht nach dem Aufsprühen eine "rosa Verfärbung" der Metallteilchen. Sie werden durch die chemische Zusammensetzung des Reiniger angelöst. Allerdings ist VORSICHT geboten bei der Wahl des Reinigers! Viele auch im Handel erhältlichen Reiniger sind auf "saurer" Grundlage, welche im schlimmsten Fall - bei falscher Anwendung - auf dem Lack bzw. den lackierten Flächen häßliche Spuren hinterlassen!!! Es gilt darauf zu achten, wenn der Flugrost angelöst werden soll, dass dies mit einem "PH-NEUTRALEN" Reiniger geschieht, der in der Lage ist, die Metallteilchen anzulösen. Das sieht dann zum Teil "schlimm" aus wenn der Farbumschlag kommt (Bild dient als Beispiel mit einem sehr guten Produkt). Wir Aufbereiter und Detailer sagen dann immer, dass das Auto "blutet" 😉 Wichtig ist im Rahmen der Fahrzeugwäsche die richtige Reihenfolge! Bei einem Wohnmobil unserer Größenordnung empfiehlt es sich nur eine Seite zu machen, diese fertig zu reinigen und dann die zweite Seite zu bearbeiten. Zum Thema Lackschutz: heiß diskutiert (gerade auf facebook etc) und mit vielen "Myhten" belegt. Wie @mg schon schrieb kann jegliche Form von Hartwachs, Wachs (Consumer Bereich) oder Langzeit Beschichtung (ich rede hier von professionellen Produkten wie z.B. eine Keramik Beschichtung, welche ab 12 Monate bis 48 Monate Schutz bieten können) auf das Lackkleid aufgetragen werden. Natürlich ist das auch eine Frage des Geschmacks, bei vielen - des Glaubens aber auch bei den Meisten eine Frage des: "was bin ich bereit, für eine solche Behandlung auszugeben". Das Thema "Nano Versiegelung" werde ich nicht weiter behandeln, denn das ist reines "Marketing". Wer hierzu Fragen hat, darf die gerne beim Pepper Treffen stellen. Da kann ich das dann gern mal bei nem Kaltgetränk erklären 😉 Fakt ist, dass alle genannten Lackschutz Produkte dafür sorgen, dass die Metallteilchen deutlich weniger Chance haben sich auf den Lack zu setzen. KEINE jedoch verhindert es! Allerdings lässt sich Schmutz und die Metall Partikel bei einem gut geschützen Lack DEUTLICH LEICHTER entfernen. Ich wasche z.B. meinen komplett mit Keramik beschichteten Pepper in ca 1,5 Std per HD mit o.a. Prozedur oder aber im sogg. "Trockenwäsche" Verfahren in 1 Stunde einmal komplett. Bin also nahezu genau so schnell wie jemand mit seinem PKW. Wichtig ist eben, dass man egal wie man seinen Lack geschützt hat, dass man regelmäßig nachpflegt (ich sage nur "schwarze Läufer" ... ). Guter Beitrag @mg ! Deine Ausführungen sind korrekt. Ich erlaube mir noch einen kleinen Zusatz zu diesem Passus: In wieweit diese Metallstäube durch das aufwirbeln sich am Fahrzeug ablagern und anhaften können, entscheidet auch sehr stark der Pflegezustand bzw. Verschmutzungsgrad der Lackierung. D.h. ist das Fahrzeug frisch gewaschen und konserviert (Hartwachs) haften diese aufwirbelnden Metallteile eher weniger als bei verschmutzten oder abgewitterten Lackierungen. Wie bereits beschrieben wurde, spricht man hier nicht von sogenanntem Einbrennen der Metallteilchen, es handelt sich vielmehr um eine starke Anhaftung dieser Metallkörner. Von einem herkömmlichen Polieren wird aus sachverständiger Sicht abgeraten. Durch das Polieren oder Reiben mit einem Schwamm können die Metallteilchen zwar entfernt werden, sie hinterlassen jedoch durch die Bewegung beim Polieren auch Kratzer in der Lackierung die dann teilweise nicht mehr auspoliert werden können. Es gibt spezielle Metallstaubentferner auf dem Markt. Generell ist auszusagen, dass sich durch die Metallstaubentfernern, die Metallkörner anlösen und entfernen lassen, nach der gründlichen Reinigung des Fahrzeuges muss jedoch dann zwingend die Lackierung mittels Hartwachs konserviert werden. Ich arbeite auch nicht für eine Firma, die diese Metallstaubentferner herstellen. Gruß Alles korrekt beschrieben. Auch was das polieren etc. angeht. Was kann der "gemeine" Pepper Besitzer jetzt aber dagegen tun? Mehrere Möglichkeiten: entweder zu einem Fachbetrieb gehen - was teuer werden kann oder aber sich selbst helfen. Es gibt im Bereich der Fahrzeugpflege viele gute Produkte, welche genau diese kleinen Metallteilchen im Rahmen der Wäsche anlösen. Vielfach genutzt werden in diesem Bereich die sogg. "Felgenreiniger", welche auch einen "Wirkindikator" besitzen. Dieser verursacht nach dem Aufsprühen eine "rosa Verfärbung" der Metallteilchen. Sie werden durch die chemische Zusammensetzung des Reiniger angelöst. Allerdings ist VORSICHT geboten bei der Wahl des Reinigers! Viele auch im Handel erhältlichen Reiniger sind auf "saurer" Grundlage, welche im schlimmsten Fall - bei falscher Anwendung - auf dem Lack bzw. den lackierten Flächen häßliche Spuren hinterlassen!!! Es gilt darauf zu achten, wenn der Flugrost angelöst werden soll, dass dies mit einem "PH-NEUTRALEN" Reiniger geschieht, der in der Lage ist, die Metallteilchen anzulösen. Das sieht dann zum Teil "schlimm" aus wenn der Farbumschlag kommt (Bild dient als Beispiel mit einem sehr guten Produkt). Wir Aufbereiter und Detailer sagen dann immer, dass das Auto "blutet" 😉 Wichtig ist im Rahmen der Fahrzeugwäsche die richtige Reihenfolge! Bei einem Wohnmobil unserer Größenordnung empfiehlt es sich nur eine Seite zu machen, diese fertig zu reinigen und dann die zweite Seite zu bearbeiten. Zum Thema Lackschutz: heiß diskutiert (gerade auf facebook etc) und mit vielen "Myhten" belegt. Wie @mg schon schrieb kann jegliche Form von Hartwachs, Wachs (Consumer Bereich) oder Langzeit Beschichtung (ich rede hier von professionellen Produkten wie z.B. eine Keramik Beschichtung, welche ab 12 Monate bis 48 Monate Schutz bieten können) auf das Lackkleid aufgetragen werden. Natürlich ist das auch eine Frage des Geschmacks, bei vielen - des Glaubens aber auch bei den Meisten eine Frage des: "was bin ich bereit, für eine solche Behandlung auszugeben". Das Thema "Nano Versiegelung" werde ich nicht weiter behandeln, denn das ist reines "Marketing". Wer hierzu Fragen hat, darf die gerne beim Pepper Treffen stellen. Da kann ich das dann gern mal bei nem Kaltgetränk erklären 😉 Fakt ist, dass alle genannten Lackschutz Produkte dafür sorgen, dass die Metallteilchen deutlich weniger Chance haben sich auf den Lack zu setzen. KEINE jedoch verhindert es! Allerdings lässt sich Schmutz und die Metall Partikel bei einem gut geschützen Lack DEUTLICH LEICHTER entfernen. Ich wasche z.B. meinen komplett mit Keramik beschichteten Pepper in ca 1,5 Std per HD mit o.a. Prozedur oder aber im sogg. "Trockenwäsche" Verfahren in 1 Stunde einmal komplett. Bin also nahezu genau so schnell wie jemand mit seinem PKW. Wichtig ist eben, dass man egal wie man seinen Lack geschützt hat, dass man regelmäßig nachpflegt (ich sage nur "schwarze Läufer" ... ). Hallo Zusammen, Danke für die tolle Aufarbeitung des immer aktuellen Themas. Wir haben seit Beginn dieser Saison Keramikversiegelung vom Profi auf unserem gesamten Fahrzeug. Es wird auch noch schmutzig😉 aber die Schmutzhaftung ist deutlich geringer. Waschen ist fast überall nur mit Wasser ohne Zusätze möglich. Auch Insekten sind leichter entfernbar. Stutzig macht uns die Verwendung von Mikrofaser. Wir wurden darauf hingewiesen, dass bei Mikrofaser je nach Fasergrösse auch eine negative Beeinflussung der Oberfläche gegeben ist und Tücher mit Naturfaser z.B. Puzzfuxx die bessere Alternative sind. Was ist hier Eure Meinung? Vielleicht gibt es auch einen Textilprofi im Forum, der dazu fundamentierte Ausführungen machen kann. Einen schönen Tag für Euch alle, Steffi & Thomas Hallo Zusammen, Danke für die tolle Aufarbeitung des immer aktuellen Themas. Wir haben seit Beginn dieser Saison Keramikversiegelung vom Profi auf unserem gesamten Fahrzeug. Es wird auch noch schmutzig😉 aber die Schmutzhaftung ist deutlich geringer. Waschen ist fast überall nur mit Wasser ohne Zusätze möglich. Auch Insekten sind leichter entfernbar. Stutzig macht uns die Verwendung von Mikrofaser. Wir wurden darauf hingewiesen, dass bei Mikrofaser je nach Fasergrösse auch eine negative Beeinflussung der Oberfläche gegeben ist und Tücher mit Naturfaser z.B. Puzzfuxx die bessere Alternative sind. Was ist hier Eure Meinung? Vielleicht gibt es auch einen Textilprofi im Forum, der dazu fundamentierte Ausführungen machen kann. Einen schönen Tag für Euch alle, Steffi & Thomas Microfaser ist nicht gleich Microfaser! Und Keramik Beschichtung ist nicht gleich Keramik Beschichtung. Hier gibt es massive Unterschiede in der Qualität und der genutzten Rohstoffe. Zum Thema MF: Ich kenne die Puzzfux Sachen nicht und hatte auch noch keine Berührungspunkte damit. Richtig ist die Aussage teilweise, was die Fasergröße angeht. Es gibt kurzflorig, mittelflorig und langflorige MF Tücher. Dazu gibt es noch single oder double twisted loop Tücher. Letzere werden im Bereich der Trocknung eingesetzt. Einer der Hauptgründe der Unterschiede bei Microfaser Tüchern aber ist Diese haben Auswirkungen auf: Saugfähigkeit und Weichheit und somit auch auf den entspr. Anwendungszweck. Aber das sind Themenbereiche die sehr weit in die Tiefe gehen ... Microfaser ist nicht gleich Microfaser! Und Keramik Beschichtung ist nicht gleich Keramik Beschichtung. Hier gibt es massive Unterschiede in der Qualität und der genutzten Rohstoffe. Zum Thema MF: Ich kenne die Puzzfux Sachen nicht und hatte auch noch keine Berührungspunkte damit. Richtig ist die Aussage teilweise, was die Fasergröße angeht. Es gibt kurzflorig, mittelflorig und langflorige MF Tücher. Dazu gibt es noch single oder double twisted loop Tücher. Letzere werden im Bereich der Trocknung eingesetzt. Einer der Hauptgründe der Unterschiede bei Microfaser Tüchern aber ist Diese haben Auswirkungen auf: Saugfähigkeit und Weichheit und somit auch auf den entspr. Anwendungszweck. Aber das sind Themenbereiche die sehr weit in die Tiefe gehen ... Guten Morgen Chris, Danke für die Erläuterungen zu den unterschiedlichen Microfasern. Da Du vom Fach bist, haben Deine Webseiten gelesen😉, möchten wir Dich herzlich bitten, zum einmal ein Produktbeispiel zu nennen. Das würde bestimmt viele Forumsmitglieder interessieren. Vielleicht kann das auch in die Produktliste von "A" aufgenommen werden, falls dort erhältlich. Es wäre ja schade, wenn wir Nichtinsider aus der Theorie die falschen Schlüsse ziehen. Vielen Dank im voraus. Viele Grüße Steffi & Thomas Guten Morgen Chris, Danke für die Erläuterungen zu den unterschiedlichen Microfasern. Da Du vom Fach bist, haben Deine Webseiten gelesen😉, möchten wir Dich herzlich bitten, zum einmal ein Produktbeispiel zu nennen. Das würde bestimmt viele Forumsmitglieder interessieren. Vielleicht kann das auch in die Produktliste von "A" aufgenommen werden, falls dort erhältlich. Es wäre ja schade, wenn wir Nichtinsider aus der Theorie die falschen Schlüsse ziehen. Vielen Dank im voraus. Viele Grüße Steffi & Thomas Das ist nicht so einfach ... (zumindest nicht aus meiner pers. Sicht) Ich gehe jetzt mal vom "Otto Normalverbraucher" bzw. Pepper Besitzer aus, der seinen Pepper nicht versiegelt hat oder will. Shampoo Beim Shampoo kann alles verwendet werden, was auf dem Markt gebräuchlich ist. Bitte nur Finger weg von SPÜLI! Das macht Euch die Gummis kaputt - da die Fettlöser in jeglicher Form von Spülmittel die Weichmacher aus den Gummis holt! Ein gut brauchbares und recht günstiges Shampoo wäre z.B. dieses hier Waschtuch Ich weiß zwar nicht was Du damit meinst, aber evtl. einen "Ersatz" für den unsäglichen Kratzer verursachenden Schwamm?? Dann kann ich Dir viele Formen von Microfaser Waschhandschuhen und WaschMitts empfehlen. Trockentuch Auch hier greife ich ausschließlich zu Microfaser Produkten. Einfach deswegen, da hier die geringste Gefahr von Kratzern entsteht aufgrund des völlig kraftfreien Einsatzes und sie sehr saugfähig sind. Hier kann ich Dir dieses absolut empfehlen. Poliertuch Damit kann ich jetzt nichts anfangen, da ich nicht weiß was Du damit vorhast? Den Pepper händisch zu polieren?!?!? Dann viel Spaß bei der Prozedur. Und mit einem Tuch schaffst Du das eh nicht - nur mal so am Rande erwähnt. 😉 Wenn Du mir verrätst für welchen Zweck Du diese Tücher nutzen willst, kann ich Dir weiter helfen. Für mich ist ein Poliertuch ein Microfaser Tuch, mit dem ich die Politur nach der maschinellen Verarbeitung vom Lack hole. Wenn Du Deinen Pepper "schützen" möchtest vor Umwelteinflüssen und Ablagerungen auf dem Lack, dann sollte er in irgend einer Form einen Lackschutz bekommen. Entweder durch eine Sprüh Versiegelung, ein Wachs, eine Versiegelung oder eben eine keramische Beschichtung. Damit erreicht man immer ein deutlich leichteres Reinigen, eine deutlich geringere Schmutzanhaftung und Neuverschmutzung. Lackschutz ist immer von der Nachpflege abhängig. Ich hoffe ich konnte Dir helfen Nachtrag: Das ist nicht so einfach ... (zumindest nicht aus meiner pers. Sicht) Ich gehe jetzt mal vom "Otto Normalverbraucher" bzw. Pepper Besitzer aus, der seinen Pepper nicht versiegelt hat oder will. Shampoo Beim Shampoo kann alles verwendet werden, was auf dem Markt gebräuchlich ist. Bitte nur Finger weg von SPÜLI! Das macht Euch die Gummis kaputt - da die Fettlöser in jeglicher Form von Spülmittel die Weichmacher aus den Gummis holt! Ein gut brauchbares und recht günstiges Shampoo wäre z.B. dieses hier Waschtuch Ich weiß zwar nicht was Du damit meinst, aber evtl. einen "Ersatz" für den unsäglichen Kratzer verursachenden Schwamm?? Dann kann ich Dir viele Formen von Microfaser Waschhandschuhen und WaschMitts empfehlen. Trockentuch Auch hier greife ich ausschließlich zu Microfaser Produkten. Einfach deswegen, da hier die geringste Gefahr von Kratzern entsteht aufgrund des völlig kraftfreien Einsatzes und sie sehr saugfähig sind. Hier kann ich Dir dieses absolut empfehlen. Poliertuch Damit kann ich jetzt nichts anfangen, da ich nicht weiß was Du damit vorhast? Den Pepper händisch zu polieren?!?!? Dann viel Spaß bei der Prozedur. Und mit einem Tuch schaffst Du das eh nicht - nur mal so am Rande erwähnt. 😉 Wenn Du mir verrätst für welchen Zweck Du diese Tücher nutzen willst, kann ich Dir weiter helfen. Für mich ist ein Poliertuch ein Microfaser Tuch, mit dem ich die Politur nach der maschinellen Verarbeitung vom Lack hole. Wenn Du Deinen Pepper "schützen" möchtest vor Umwelteinflüssen und Ablagerungen auf dem Lack, dann sollte er in irgend einer Form einen Lackschutz bekommen. Entweder durch eine Sprüh Versiegelung, ein Wachs, eine Versiegelung oder eben eine keramische Beschichtung. Damit erreicht man immer ein deutlich leichteres Reinigen, eine deutlich geringere Schmutzanhaftung und Neuverschmutzung. Lackschutz ist immer von der Nachpflege abhängig. Ich hoffe ich konnte Dir helfen Nachtrag: Hallo Chris, vielen herzlichen Dank für die praktischen Tipps, die sicherlich viele im Forum anwenden können. Ich finde es immer gut, wenn man zur Praxis auch theoretische Grundlagen hat und dass ganze Thema haben Deine zwei Beiträge sowie der von Markus gut beleuchtet. Danke. Mit dem Poliertuch meinte ich ein Tuch, mit dem man das noch nicht ganz trockene Fahrzeug, auch die empfindlichen Stellen wie die Acrylfenster, von den restlichen Tropfen und deren Rändern befreien kann ohne abrasive Nebenwirkung. Viele Grüße Thomas Hallo Chris, vielen herzlichen Dank für die praktischen Tipps, die sicherlich viele im Forum anwenden können. Ich finde es immer gut, wenn man zur Praxis auch theoretische Grundlagen hat und dass ganze Thema haben Deine zwei Beiträge sowie der von Markus gut beleuchtet. Danke. Mit dem Poliertuch meinte ich ein Tuch, mit dem man das noch nicht ganz trockene Fahrzeug, auch die empfindlichen Stellen wie die Acrylfenster, von den restlichen Tropfen und deren Rändern befreien kann ohne abrasive Nebenwirkung. Viele Grüße Thomas Mit dem Poliertuch meinte ich ein Tuch, mit dem man das noch nicht ganz trockene Fahrzeug, auch die empfindlichen Stellen wie die Acrylfenster, von den restlichen Tropfen und deren Rändern befreien kann ohne abrasive Nebenwirkung. Viele Grüße Thomas Hallo Thomas, d braucht man kein Poliertuch wenn man ein qualitativ hochwertiges Trockentuch hat. 😁😉 Mit dem Poliertuch meinte ich ein Tuch, mit dem man das noch nicht ganz trockene Fahrzeug, auch die empfindlichen Stellen wie die Acrylfenster, von den restlichen Tropfen und deren Rändern befreien kann ohne abrasive Nebenwirkung. Viele Grüße Thomas Hallo Thomas, d braucht man kein Poliertuch wenn man ein qualitativ hochwertiges Trockentuch hat. 😁😉Flugrost und dessen Ursache mit Prävention
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Es handelt sich bei sogenanntem Flugrost um Ablagerungen, Metallspuren (vor allem Eisen) unterschiedlicher Güte und Herkunft. Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Ablagerungen reiner Metallstäube (beispielsweise Legierungen) die erst im Laufe der Zeit korrodieren, d.h. rosten (Braunfärbung) und Spuren, die teilweise oder ganz bereits aus Rost (Eisenoxyde) bestehen. Die Metallpartikel können aus unterschiedlichsten Gründen entstehen. Häufig wird dieses Phänomen angetroffen, wenn Fahrzeuge z.B. durch Bahntransport überstellt werden. Hierbei kommt es dann zu Bremsabrieb und Abrieb der Oberleitungen. Diese Metallstäube erzeugen dann den sogenannten Flugrost. Es gibt jedoch auch weitere Gründe für Metallstäube. Wie bereits angesprochen können diese entstehen beim Abbrand von Oberleitungen (Bahn oder Straßenbahn) des weiteren können diese Eisenpartikel auch beim Funkenflug von Flexarbeiten oder Schweißarbeiten entstehen. Es gibt auch Metallniederschläge von Gießerein oder ähnlichen Industrieemissionen. Mögliche Ursachen sind auch Bremsabrieb von Straßenfahrzeugen (Bremsscheiben) oder Abrieb von Schneeräumfahrzeugen oder ähnlichem. Es ist also festzustellen, das Metallstäube in unterschiedlichster Art und Güte sowie durch vielfältigste Weise entstehen können.
Bei dem Metallstaubniederschlägen (Flugrost) handelt es sich um insbesondere Eisenpartikel die sich stark an die Lackierung und auch an die Anbauteile anhaften können. Diese Metallstaubniederschläge können im normalen Fahrbetrieb jederzeit entstehen. Auf dem Straßenbelag befinden sich die Metallkörner, die dann beim Fahrbetrieb aufgewirbelt werden. Diese feinsten Metallpartikel sind kaum mit dem Auge erkennbar, jedoch durch die Luftfeuchtigkeit und insbesondere im Winter durch die Streusalzeinwirkung bilden sich dann um diese Metallstaubkörner sogenannte Rosthöfe (rot/braun) die dann vom menschlichen Auge wahrgenommen werden können. Diese Metallkörner können wieder abfallen und nur noch die Rosthöfe erkennbar sind. Diese Metallstäube haften stark an der Lackierung und den Anbauteilen an. Von einem sogenannten „einfressen“ in die Lackierung kann jedoch nicht gesprochen werden. Insbesondere, wenn im Winter die Straßen nass sind, können diese Metallteilchen durch die Nässe und das aufwirbeln im Fahrbetrieb aufs Fahrzeug gelangen. So ist es auch erklärbar das lediglich die Unterteile der Seiten sowie die Heckklappe und das Heck betroffen sind. Das Fahrzeugdach sowie auf der Motorhaube finden sich meistsns keine Metallstäube.
Markus
Es handelt sich bei sogenanntem Flugrost um Ablagerungen, Metallspuren (vor allem Eisen) unterschiedlicher Güte und Herkunft. Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Ablagerungen reiner Metallstäube (beispielsweise Legierungen) die erst im Laufe der Zeit korrodieren, d.h. rosten (Braunfärbung) und Spuren, die teilweise oder ganz bereits aus Rost (Eisenoxyde) bestehen. Die Metallpartikel können aus unterschiedlichsten Gründen entstehen. Häufig wird dieses Phänomen angetroffen, wenn Fahrzeuge z.B. durch Bahntransport überstellt werden. Hierbei kommt es dann zu Bremsabrieb und Abrieb der Oberleitungen. Diese Metallstäube erzeugen dann den sogenannten Flugrost. Es gibt jedoch auch weitere Gründe für Metallstäube. Wie bereits angesprochen können diese entstehen beim Abbrand von Oberleitungen (Bahn oder Straßenbahn) des weiteren können diese Eisenpartikel auch beim Funkenflug von Flexarbeiten oder Schweißarbeiten entstehen. Es gibt auch Metallniederschläge von Gießerein oder ähnlichen Industrieemissionen. Mögliche Ursachen sind auch Bremsabrieb von Straßenfahrzeugen (Bremsscheiben) oder Abrieb von Schneeräumfahrzeugen oder ähnlichem. Es ist also festzustellen, das Metallstäube in unterschiedlichster Art und Güte sowie durch vielfältigste Weise entstehen können.
Bei dem Metallstaubniederschlägen (Flugrost) handelt es sich um insbesondere Eisenpartikel die sich stark an die Lackierung und auch an die Anbauteile anhaften können. Diese Metallstaubniederschläge können im normalen Fahrbetrieb jederzeit entstehen. Auf dem Straßenbelag befinden sich die Metallkörner, die dann beim Fahrbetrieb aufgewirbelt werden. Diese feinsten Metallpartikel sind kaum mit dem Auge erkennbar, jedoch durch die Luftfeuchtigkeit und insbesondere im Winter durch die Streusalzeinwirkung bilden sich dann um diese Metallstaubkörner sogenannte Rosthöfe (rot/braun) die dann vom menschlichen Auge wahrgenommen werden können. Diese Metallkörner können wieder abfallen und nur noch die Rosthöfe erkennbar sind. Diese Metallstäube haften stark an der Lackierung und den Anbauteilen an. Von einem sogenannten „einfressen“ in die Lackierung kann jedoch nicht gesprochen werden. Insbesondere, wenn im Winter die Straßen nass sind, können diese Metallteilchen durch die Nässe und das aufwirbeln im Fahrbetrieb aufs Fahrzeug gelangen. So ist es auch erklärbar das lediglich die Unterteile der Seiten sowie die Heckklappe und das Heck betroffen sind. Das Fahrzeugdach sowie auf der Motorhaube finden sich meistsns keine Metallstäube.
Markus
Markus
Markus
Die günstigste Form ist daher beim Waschen gleich mit zu versiegeln - in Form eines Versiegelungsschampos das entweder mit Wachsanteilen oder ähnlichem ausgerüstet ist. Da wäre dieses hier eine Empfehlung .
Einen Haken hat das ganze: So ein Wasch & Wax Shampoo in einem hält vielleicht 2-4 Wochen, wenn der Pepper nur draußen steht. Teils bis zu 2 Monaten. Länger nicht. Wenn Du die Möglichkeit und Lust hast alle 2 Wochen den Pepper zu waschen, dann kannst das nehmen 😉
Einfach eine Keramik auftragen (lassen) und denken man hat nun 3 Jahre+ Schutz, ohne REGELMÄßIGE Pflege danach ist ein großer Irrglaube. Deshalb sind viele, die viel Geld in eine solche Beschichtung investiert haben nicht überzeugt, da man ja weiterhin das Auto reinigen muss.
Ich habe mir das Putzfuxx Video angeschaut ... ich schreibe hier nicht öffentlich was ich davon halte ... nur so viel ... Falsche Ausdrücke wurden verwendet und es wurde auch sichtbar, dass es ein reines Werbevideo ist in dem Begrifflichkeiten grundlegend falsch sind. Behauptungen werden aufgestellt, ohne Beweis (ich sage nur "das Wasser wird entspannt" ...), obwohl sich das mit 2-4 Sonden ohne Problem zeigen ließe. Vom Preis für 2 Tücher mal ganz zu schweigen.
Die günstigste Form ist daher beim Waschen gleich mit zu versiegeln - in Form eines Versiegelungsschampos das entweder mit Wachsanteilen oder ähnlichem ausgerüstet ist. Da wäre dieses hier eine Empfehlung .
Einen Haken hat das ganze: So ein Wasch & Wax Shampoo in einem hält vielleicht 2-4 Wochen, wenn der Pepper nur draußen steht. Teils bis zu 2 Monaten. Länger nicht. Wenn Du die Möglichkeit und Lust hast alle 2 Wochen den Pepper zu waschen, dann kannst das nehmen 😉
Einfach eine Keramik auftragen (lassen) und denken man hat nun 3 Jahre+ Schutz, ohne REGELMÄßIGE Pflege danach ist ein großer Irrglaube. Deshalb sind viele, die viel Geld in eine solche Beschichtung investiert haben nicht überzeugt, da man ja weiterhin das Auto reinigen muss.
Ich habe mir das Putzfuxx Video angeschaut ... ich schreibe hier nicht öffentlich was ich davon halte ... nur so viel ... Falsche Ausdrücke wurden verwendet und es wurde auch sichtbar, dass es ein reines Werbevideo ist in dem Begrifflichkeiten grundlegend falsch sind. Behauptungen werden aufgestellt, ohne Beweis (ich sage nur "das Wasser wird entspannt" ...), obwohl sich das mit 2-4 Sonden ohne Problem zeigen ließe. Vom Preis für 2 Tücher mal ganz zu schweigen.

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