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Radeln in Frankreich und Nordspanien

Hallo

wie oben angegeben wendet sich dieser Beitrag hauptsächlich an Radfreunde.

Ursprünglich sollte unsere diesjährige Frühjahrstour im März eigentlich bis nach Portugal gehen. Aber wie so oft haben wir des Wetters wegen unsere Route geändert. Das nächste Ziel war dann die Camargue, Rhonedelta, aber auch da mussten wir improvisieren und haben ganz neue Radstrecken entdeckt.

Grundsätzlich kann man sagen, das Radwegenetz in Frankreich ist sehr gut ausgebaut und auch beschildert.

Da für die ersten Tage im Süden Regen angesagt war, sind wir gleich hinter der Grenze ab Montbeliard in mehreren Etappen bis hinter Besancon am Doubs geradelt. Flussradweg, also flach und einfach und eine sehr schöne Gegend.

Danach ging es für einen Tag an die Saone. Von dort, wir mussten total umplanen wegen des Wetters, an die Loire. Angefangen in Nevers über Orleans bis Blois haben wir über mehrere Tage gute Radwege, schöne Landschaft und interessante Städte geniessen können.

Weiter ging es dann über Poitiers, Dax nach San Sebastian.

Als nächstes Radfahrziel haben wir Sarragossa gewählt. Saragossa selbst, da waren wir noch nie, ist unbedingt eine Reise wert. Schöne Stadt mit beeindruckender Kathedrale, großer kostenloser Stellplatz und von dort aus ein prima Radweg direkt in die Stadt und den Ebro hinauf.

Den Ebro entlang war der nächste Halt in Tortosa (ab dort ist der Radweg flach bis ins Delta) und für drei Tage Amposta. Immer gutes Wetter. Und wer dort schon mal geradelt ist, dem brauch ich nicht zu sagen wie herrlich das ist im Ebrodelta.

Danach Tarragonna, Barcelona mit Radweg am LLobregat bis zur Küste. Barcelona selbst mit dem Zug, kann man aber auch mit Rad.

Dann Girona am Ter entlang. Von da aus nach Frankreich.

Bei Beziers konnte man wieder am Orb und Kanal du Midi radeln. Und zu guter letzt sind wir doch noch in die Camargue bei Aigues Mortes. Die Rhone und Rhonekanal entlang durch das wunderschöne Rhonedelta.

Auf dem Rückweg noch in Comps halt gemacht. Das liegt am Zusammenfluss von Rhone und Gardon und man kann von dort in einer Tagestour am Gardon entlang bis Remoulin am Pont du Gard.

Die letzten Tage waren zwar sonnig aber zu windig und kalt, deshalb haben wir uns auf Stadtbesichtigungen von Lyon und Belfort (Löwenfestung) beschränkt.

Wie gesagt dieser Bericht wendet sich hauptsächlich an die Radfahrer unter den Pepperfreunden. Ich hoffe ein paar gute Tips gegeben zu haben.

Was mich selbst interessieren würde, wir sind nach Navi ab Bollene rechtsseitig der Rhone mit dem Pepper gefahren. Ab da nervig, zwar Bundesstraße, aber jede Menge Kreisverkehre, dauernde Geschwindigkeitsänderungen usw. Werde beim nächsten mal bis Lyon auf dem anderen Ufer fahren, also zwar nur Landstraße aber vielleicht nicht so nervig.

Ist da vielleicht schon mal jemand gefahren? Also etwa von Orange über Montelimar nach Lyon auf dem linken Ufer laut Landkarte.

 

Bis demnächst

Grüße von Benno

Lutz meier, bebbo und Lucadimaier haben auf diesen Beitrag reagiert.
Lutz meierbebboLucadimaier
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