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Tausch von AGM Batterien gegen LiFePO4-Batterien
Zitat von
🌵 Kaktus am 14. Oktober 2025, 20:47 Uhr
Hallo Reiner, ist auch eine Meinung über die man nachdenken sollte. Den Preisvergleich habe ich noch nicht gemacht. Mal sehen was es am Ende werden wird.
Grüße Thomas
Hallo Reiner, ist auch eine Meinung über die man nachdenken sollte. Den Preisvergleich habe ich noch nicht gemacht. Mal sehen was es am Ende werden wird.
Grüße Thomas
MEG (PEPPER) auf Fiat Ducato Baujahr 2019 mit 160PS/ Euro06
Erstzulassung 25.02.2020, Gasflaschenauszug, elektr. Trittstufe, SOG-Anlage, Reifen umgerüstet auf BF Goodrich All Terrain 225/75/16", 115-S
zweites Fenster hinten links, Solaranlage mit drei Modulen je 100Wp, Solarregler Victron Smartsolar 75/15, Sinuswandler Solartronics 1500W mit Vorrangschaltung im gesamten Fahrzeug, Batteriecomputer Votronic LCD100D, 2 Aufbaubetterien BIGAGM 120-100, Umsetzung vieler Umbauten und Tipps auf dem Forum,
drittes Schubfach in der Küche und vieles mehr.
Zitat von
Polyglott am 14. Oktober 2025, 21:54 Uhr
Vorteil mit der Heizung ist, dass bei hohen Minusgraden und Sonnenschein der Akku geladen/entladen werden kann.
Ist das nicht nur Theorie? Wenn meine Informationen stimmen, verbrauchen die Heizmatten im Akku je nach Größe des Akku zwischen 20 und bis zu 100 Watt. Bei einer installierten Kapazität von 300 W und der miserablen Ausbeute im Winter frisst dann die Heizung, was für die Erhaltung der Starterbatterie gut wäre, während die LiFePo bei der Lagerung weder zu 100% geladen sein sollte, noch eine signifikante Selbstentladung aufweist, wie hier an anderer Stelle diskutiert. Sobald man aber das WoMo nutzt, kommt die Batterie auch ohne eigene Heizung schnell auf die Temperatur, bei der das BMS dann die Ladung zulässt.
Beim Untersitzeinbau ist ein evtl. Aufpreis für eine Heizung daher m.E. eine überflüssige Ausgabe.
Tom
PS Entladen geht auch bei Minusgeraden, meist bis - 20 Grad
Vorteil mit der Heizung ist, dass bei hohen Minusgraden und Sonnenschein der Akku geladen/entladen werden kann.
Ist das nicht nur Theorie? Wenn meine Informationen stimmen, verbrauchen die Heizmatten im Akku je nach Größe des Akku zwischen 20 und bis zu 100 Watt. Bei einer installierten Kapazität von 300 W und der miserablen Ausbeute im Winter frisst dann die Heizung, was für die Erhaltung der Starterbatterie gut wäre, während die LiFePo bei der Lagerung weder zu 100% geladen sein sollte, noch eine signifikante Selbstentladung aufweist, wie hier an anderer Stelle diskutiert. Sobald man aber das WoMo nutzt, kommt die Batterie auch ohne eigene Heizung schnell auf die Temperatur, bei der das BMS dann die Ladung zulässt.
Beim Untersitzeinbau ist ein evtl. Aufpreis für eine Heizung daher m.E. eine überflüssige Ausgabe.
Tom
PS Entladen geht auch bei Minusgeraden, meist bis - 20 Grad
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CaraCompact MB 640 MEG, BJ 2023, 170 PS Mercedes - Umbauten: Duo Control, 2x11kg LPG Travelmate, SOG, Oyster Connect, 300 Ah Saftkiste, Victron Phönix 230V/50 A Charger, Dometic FJX7 2200, 2000 W Solartronic Wechselrichter, Oryx Hörner, Night Breaker und 1700 lm Rückfahrleuchten
Zitat von
Matthias am 14. Oktober 2025, 22:03 Uhr
Leistung ≠ Verbrauch!
Leistung ≠ Verbrauch!
Pepper MEG600 2018 (weitere Details in der BIO)
PN an:
MatthiasZitat von
🌵 Kaktus am 14. Oktober 2025, 22:27 Uhr
Hallo Matthias, ich sehe es auch so. Bin aber für alle Meinungen offen. Es ist so wie so sehr schwer jemand von einer eingefahrenen Meinungen umzustimmen. Deswegen nehme ich gerne alles für und wieder als Grundlage und bilde mir dann meine Meinung.
Wenn das Wohnmobil bei Minusgraden draußen steht und die Sonne scheint. Dann sind auch im Fahrzeug keine Temperaturen unter Null. Dann läd auch die LiFePO4-Batterien schon langsam wieder. Sollte ich dann noch fahren werden ganz schnell Plusgrade.
Grüße Thomas
Hallo Matthias, ich sehe es auch so. Bin aber für alle Meinungen offen. Es ist so wie so sehr schwer jemand von einer eingefahrenen Meinungen umzustimmen. Deswegen nehme ich gerne alles für und wieder als Grundlage und bilde mir dann meine Meinung.
Wenn das Wohnmobil bei Minusgraden draußen steht und die Sonne scheint. Dann sind auch im Fahrzeug keine Temperaturen unter Null. Dann läd auch die LiFePO4-Batterien schon langsam wieder. Sollte ich dann noch fahren werden ganz schnell Plusgrade.
Grüße Thomas
MEG (PEPPER) auf Fiat Ducato Baujahr 2019 mit 160PS/ Euro06
Erstzulassung 25.02.2020, Gasflaschenauszug, elektr. Trittstufe, SOG-Anlage, Reifen umgerüstet auf BF Goodrich All Terrain 225/75/16", 115-S
zweites Fenster hinten links, Solaranlage mit drei Modulen je 100Wp, Solarregler Victron Smartsolar 75/15, Sinuswandler Solartronics 1500W mit Vorrangschaltung im gesamten Fahrzeug, Batteriecomputer Votronic LCD100D, 2 Aufbaubetterien BIGAGM 120-100, Umsetzung vieler Umbauten und Tipps auf dem Forum,
drittes Schubfach in der Küche und vieles mehr.
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Polyglott am 14. Oktober 2025, 22:34 Uhr
Klar Matthias, aber wenn da realistisch nur 20 oder 30 Watt vom Dach kommen, bin ich mir nicht mal sicher, dass bei entsprechendem Frost die Leistung reicht, um einen größeren Akku mit einer 100 Watt Matte auf die 5 Grad plus zu bekommen, ab denen die meisten BMS dann Laden wieder zulassen.
Wichtiger ist aber, dass für die LiFePo die dauernde Ladung bei Lagerung eigentlich mehr schadet, als nutzt. Bora hat das mal erklärt (Zelldruck) und bei kleinen einstelligen %-Werten monatlicher Selbstentladung auch nicht nötig ist.
Mein Hersteller empfiehlt daher auch, bei Nichtnutzung alle 5 Monate nachzuladen.
Klar Matthias, aber wenn da realistisch nur 20 oder 30 Watt vom Dach kommen, bin ich mir nicht mal sicher, dass bei entsprechendem Frost die Leistung reicht, um einen größeren Akku mit einer 100 Watt Matte auf die 5 Grad plus zu bekommen, ab denen die meisten BMS dann Laden wieder zulassen.
Wichtiger ist aber, dass für die LiFePo die dauernde Ladung bei Lagerung eigentlich mehr schadet, als nutzt. Bora hat das mal erklärt (Zelldruck) und bei kleinen einstelligen %-Werten monatlicher Selbstentladung auch nicht nötig ist.
Mein Hersteller empfiehlt daher auch, bei Nichtnutzung alle 5 Monate nachzuladen.
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Zitat von
bora33 am 16. Oktober 2025, 8:50 Uhr
Bitte mal die grundlegenden Dinge berücksichtigen. Hier kommt grad viel Durcheinander und vor allem auch Missverstandenes.
Integrierte Batterieheizung: Ich habe mittlerweile weit über 100 Fahrzeuge umgerüstet und mit einer einzigen Aunahme (das war ein Expeditionsfahrzeug mit vorwiegend Einsatz in Skandinavien) war eine im Akku integrierte Heizung nie nötig.
Warum? Eine LiFePO4 darf zwar nicht unter 0°C mit nennenswerten Strömen geladen werden, kann aber mit gutem Gewissen bis -15°C, Extremstfall -20°C entladen werden. Wir sprechen hier von der INNENTEMPERATUR im Fahrzeug, bzw. der - hoffentlich - zwischen den Zellen gemessenen Temperatur. Wann haben wir die und wie oft? Und fahren wir dann wirklich auf Tour?
Ein hier von mir mehrfach wiederholtes Beispiel aus der Praxis: Ich hatte -13°C innen und die Batterie hatte -8 oder -10°C - ich bring es nicht mehr genau zusammen. Um hier überhaupt erstmal losfahren zu können, ohne dass schon beim Einräumen das Kondenswasser der Atemluft diw Wände runter läuft, haben wir erstmal die Heizung volle Pulle laufen lassen. Den Bodenauströmer hinter den Vordersitzen natürlich nach vorne gedreht, um die Fahrerkabine mit zu heizen.
Da eine LiFePO4-Batterie bei niedrigen Temperaturen einen eklatant hohen Innenwiderstand aufweist, führt alleine die Entladung für die Heizung zu einem langsamen Temperaturanstieg. Nach etwa 3 Stunden war die Zelltemperatur bei etwa 3°C, das BMS bei ca. 16°C (das heizt die Zellen zumindest bei meiner Bauweise mit an). wir fuhren dann ca. 2,5 Stunden und der Booster ergänzte wieder die Ladung mit 30A was die Zellen schnell auf eine Temperatur von 13°C brachte. Die Tage beim Wintercamping lagen wir dann immer zwischen 16-18°C.
Eine Heizung ist daher nur erforderlich, wenn die Batterie dauernd in einem Außenbereich untergebracht ist und selbst hier könnte man mit intelligenter Dämmtechnik, wie VIPs schon viel abfedern.
Ich hab auch Batterien für Kunden gebaut, die damit ihre stationären PV-Anlagen abpuffern und die in Außeneinheiten, wie Hütte, Garage, etc. untergebracht sind. Auch hier reicht es in der Regel, die Gehäuse sehr gut zu dämmen, weil die Batterie ja ständig in Bewegung ist.
Eine Heizung funktioniert auch nicht so, dass sie sich Energie aus der Batterie holt, sondern im Falle eines Unterschreiten der Ladetemperaturschwelle wird der Ladeport gesperrt und stattdessen der Heizport freigeschaltet. Somit fließt extern zugeführte Energie zunächst erst einmal in die Heizmatten, bis der Ladeport bei Überschreiten der Mindesttemperatur wieder freigegeben wird und eine Ladung gefahrlos erfolgen kann.
Eine oder zwei Batterien?
Das ist immer eine Formatfrage. Bei den heutigen Preisen von Batterien und dem Energiebedarf von Campern würde ich immer 300Ah verbauen. Das reicht für 2 E-Bikes mit 800Wh und bietet immer noch Reserve. Dazu gehört natürlich eine ordentliche Ladetechnik mit 50A Booster. 70A werden dann schon recht aufwändig und ist die Grenze für die Standardlichtmaschine. Um 2 Batterien mit Standardpolen unter den Sitzen unterzubringen, geht es schon ganz schön auf knirsch zu. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu Bleibatterien bei einer Parallelschaltung der Querschnitt der Batteriebrücken NICHT verringert werden darf!!! Somit bestimmt die angeschlossene maximale Last den Querschnitt. Bei einem 1800 oder 2000 Watt Wechselrichter sind das 35mm² an den Klemmen und das ganz nah unterm Stahl der Drehkonsole.
Ich hatte dieses Jahr 2 Fahrzeuge, die beinahe abgefackelt sind, weil die Umrüster (beides Male Händlerwerkstätten) den Querschnitt viel zu gering, aber wie früher üblich ausgelegt hatten, und in einem Fall hatten wir ca. 0,5 mm Abstand zwischen Pluspol und Sitzgestell. Letzteres war dazu noch eine Bleibatterie, die halt nicht einfach schnell abschaltet, wenn ein Kurzschluss stattfindet.
Bitte mal die grundlegenden Dinge berücksichtigen. Hier kommt grad viel Durcheinander und vor allem auch Missverstandenes.
Integrierte Batterieheizung: Ich habe mittlerweile weit über 100 Fahrzeuge umgerüstet und mit einer einzigen Aunahme (das war ein Expeditionsfahrzeug mit vorwiegend Einsatz in Skandinavien) war eine im Akku integrierte Heizung nie nötig.
Warum? Eine LiFePO4 darf zwar nicht unter 0°C mit nennenswerten Strömen geladen werden, kann aber mit gutem Gewissen bis -15°C, Extremstfall -20°C entladen werden. Wir sprechen hier von der INNENTEMPERATUR im Fahrzeug, bzw. der - hoffentlich - zwischen den Zellen gemessenen Temperatur. Wann haben wir die und wie oft? Und fahren wir dann wirklich auf Tour?
Ein hier von mir mehrfach wiederholtes Beispiel aus der Praxis: Ich hatte -13°C innen und die Batterie hatte -8 oder -10°C - ich bring es nicht mehr genau zusammen. Um hier überhaupt erstmal losfahren zu können, ohne dass schon beim Einräumen das Kondenswasser der Atemluft diw Wände runter läuft, haben wir erstmal die Heizung volle Pulle laufen lassen. Den Bodenauströmer hinter den Vordersitzen natürlich nach vorne gedreht, um die Fahrerkabine mit zu heizen.
Da eine LiFePO4-Batterie bei niedrigen Temperaturen einen eklatant hohen Innenwiderstand aufweist, führt alleine die Entladung für die Heizung zu einem langsamen Temperaturanstieg. Nach etwa 3 Stunden war die Zelltemperatur bei etwa 3°C, das BMS bei ca. 16°C (das heizt die Zellen zumindest bei meiner Bauweise mit an). wir fuhren dann ca. 2,5 Stunden und der Booster ergänzte wieder die Ladung mit 30A was die Zellen schnell auf eine Temperatur von 13°C brachte. Die Tage beim Wintercamping lagen wir dann immer zwischen 16-18°C.
Eine Heizung ist daher nur erforderlich, wenn die Batterie dauernd in einem Außenbereich untergebracht ist und selbst hier könnte man mit intelligenter Dämmtechnik, wie VIPs schon viel abfedern.
Ich hab auch Batterien für Kunden gebaut, die damit ihre stationären PV-Anlagen abpuffern und die in Außeneinheiten, wie Hütte, Garage, etc. untergebracht sind. Auch hier reicht es in der Regel, die Gehäuse sehr gut zu dämmen, weil die Batterie ja ständig in Bewegung ist.
Eine Heizung funktioniert auch nicht so, dass sie sich Energie aus der Batterie holt, sondern im Falle eines Unterschreiten der Ladetemperaturschwelle wird der Ladeport gesperrt und stattdessen der Heizport freigeschaltet. Somit fließt extern zugeführte Energie zunächst erst einmal in die Heizmatten, bis der Ladeport bei Überschreiten der Mindesttemperatur wieder freigegeben wird und eine Ladung gefahrlos erfolgen kann.
Eine oder zwei Batterien?
Das ist immer eine Formatfrage. Bei den heutigen Preisen von Batterien und dem Energiebedarf von Campern würde ich immer 300Ah verbauen. Das reicht für 2 E-Bikes mit 800Wh und bietet immer noch Reserve. Dazu gehört natürlich eine ordentliche Ladetechnik mit 50A Booster. 70A werden dann schon recht aufwändig und ist die Grenze für die Standardlichtmaschine. Um 2 Batterien mit Standardpolen unter den Sitzen unterzubringen, geht es schon ganz schön auf knirsch zu. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu Bleibatterien bei einer Parallelschaltung der Querschnitt der Batteriebrücken NICHT verringert werden darf!!! Somit bestimmt die angeschlossene maximale Last den Querschnitt. Bei einem 1800 oder 2000 Watt Wechselrichter sind das 35mm² an den Klemmen und das ganz nah unterm Stahl der Drehkonsole.
Ich hatte dieses Jahr 2 Fahrzeuge, die beinahe abgefackelt sind, weil die Umrüster (beides Male Händlerwerkstätten) den Querschnitt viel zu gering, aber wie früher üblich ausgelegt hatten, und in einem Fall hatten wir ca. 0,5 mm Abstand zwischen Pluspol und Sitzgestell. Letzteres war dazu noch eine Bleibatterie, die halt nicht einfach schnell abschaltet, wenn ein Kurzschluss stattfindet.
anmafi, Lutz meier und 17 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
anmafiLutz meierPepsiruhrpottianerjaMichael_RSteffi & ThomasmeiseWerner-bebracamperalexhembebboCWpepper21PepperBoxRaGuLucadimaierlifepepperPolyglottsi.arMarkusH
Kein Pepper aber ein CaraLoft 650 MF Bj. 07/20
Solar: 340 Wp, Booster 30A, 200Ah LiFePO4 - aus eigener Fertigung.
Nie mehr Landstrom gebraucht!
Bei Anfragen zu Umrüstungen und Erweiterungen rund ums Womo bitte einfach
PN an: bora33Zitat von
PepperBox am 16. Oktober 2025, 22:48 Uhr
Moin zusammen,
ich sehe das ganz pragmatisch, man kann sich vielleicht zu Umbauten im Wohnmobil eine Meinung bilden oder aber, was zielführend wäre, man sollte versuchen die Technik und die Physik zu verstehen.
Für alle, die von Technik und Physik keinen Plan haben ==>> geht zu jemandem, der davon etwas versteht, und lasst euch die gewünschten Umbauten fachmännisch durchführen.
Gruss,
Klaus
Moin zusammen,
ich sehe das ganz pragmatisch, man kann sich vielleicht zu Umbauten im Wohnmobil eine Meinung bilden oder aber, was zielführend wäre, man sollte versuchen die Technik und die Physik zu verstehen.
Für alle, die von Technik und Physik keinen Plan haben ==>> geht zu jemandem, der davon etwas versteht, und lasst euch die gewünschten Umbauten fachmännisch durchführen.
Gruss,
Klaus
Mingus50, 🌵 Kaktus und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Mingus50🌵 Kaktusbaumi66ReinerKnuli
Pepper MEG, Bj. 2022, Fiat Ducato, 140PS, 9-Gang-Automatik, LiFePo 150Ah, Wechselrichter, Solar 350W
Zitat von
Knuli am 15. Dezember 2025, 14:02 Uhr
Hallo,
ich würde gerne, an meinem Neuwagen, die AGM gegen eine Bulltron mit gleichen Maßen tauschen. Mein Händler sollte dann WR und Solar installieren.
Der Händler sagt nunmehr, wenn ich den Akku selbst oder von einer ‚Nicht‘ Weinsberg Fachwerkstatt tauschen lassen würde, dann wäre die Garantie, zumindest an der Elektrik erloschen. Ist das eine dumme Kundenfang ‚Ansage‘ oder ist das tatsächlich so.
mit dieser Argumentation, dürfte ich ja nichtmal ne Lampe im Aufbau tauschen, oder ne zusätzliche USB Steckdose anbringen und müsste alles dem Händler überlassen.
Danke für eure Antworten.
Hallo,
ich würde gerne, an meinem Neuwagen, die AGM gegen eine Bulltron mit gleichen Maßen tauschen. Mein Händler sollte dann WR und Solar installieren.
Der Händler sagt nunmehr, wenn ich den Akku selbst oder von einer ‚Nicht‘ Weinsberg Fachwerkstatt tauschen lassen würde, dann wäre die Garantie, zumindest an der Elektrik erloschen. Ist das eine dumme Kundenfang ‚Ansage‘ oder ist das tatsächlich so.
mit dieser Argumentation, dürfte ich ja nichtmal ne Lampe im Aufbau tauschen, oder ne zusätzliche USB Steckdose anbringen und müsste alles dem Händler überlassen.
Danke für eure Antworten.
CaraCompact MB 640 MEG, BJ 2025, 170 PS, 9-Gang Automatik, Duo Control, 2x11kg Alu, Oyster Connect, Markise, 160 Ah LifePo4, 190 WP Solar, 2000 INV Wechselrichter (alles von TenHaaft Energy), Solarladeregler von Victron,
Luftfederung von Linnepe, Fahrradträger von Thule
Zitat von
Harry V. am 2. Januar 2026, 17:13 Uhr
Hallo miteinander und erstmal ein Prosit 2026.
Zum Laden einer LiFePo4 bei niederen Temperaturen habe ich folgende Idee umgesetzt (Konfiguration: Bulltron, Victron Multiplus, Shelly Plug S)
Unser Pepper steht zwischendurch auch mal länger im Carport (am Landstrom) und kühlt daher bis auf den Kern aus (derzeit zwischen 3° und -8°).
Die Bulltron 300Ah (ohne Heizung) ist im BMS auf Ladung ab 5° eingestellt.
Der Victron Multiplus ist auf „AN/Eingangsstrombegrenzung 2A“ gestellt, schaltet 230V zu den Steckdosen durch, lädt aber unter 5° die Bulltron nicht, da das BMS sperrt.
Ein kleiner Heizlüfter (auf 1000W gestellt) steht unterm Tisch Richtung Fahrersitz und ist über eine Shelly Plug S angesteckt (auf OFF).
Durch die Last diverser Kleinverbraucher von 0,6A (8W) wäre die Bulltron nach nicht ganz 3 Wochen (unter 5°) auf ca. 10% SOC und sollte spätestens dann geladen werden.
Ich kontrolliere wöchentlich über das Victron VRM-Portal den Ladezustand, sollte dieser unter 20% sein und das BMS lässt (unter 5°) keine Ladung zu,
schalte ich per Shelly für 30 Minuten (Laufzeit einstellbar) den Heizlüfter ein, dieser zieht ca. 80A, halb Landstrom (2A), halb aus der Bulltron und wärmt langsam die Zellen.
Danach lässt das BMS wieder eine Ladung zu. Durch die Eingangsstrombegrenzung auf 2A erfolgt nun die Ladung mit moderater Leistung, was der Bulltron guttut.
Hört sich komplizierter an als es ist, kann aber praktischerweise auch aus der Ferne erfolgen.
Man könnte das ganze Prozedere auch noch mit Temp-Sensor und Victron Cerbo automatisieren aber das ist dann schon mehr Spielerei.
Habe bisher zwei solcher Zyklen erfolgreich durchgeführt.
Falls ihr Vorschläge zur Verfeinerung meiner Konfiguration habt, würde ich mich sehr darüber freuen.
Wie sehen eure Lösungen aus?
Wünsche euch ein erfolgreiches und unfallfreies 2026
Harry V.
Hallo miteinander und erstmal ein Prosit 2026.
Zum Laden einer LiFePo4 bei niederen Temperaturen habe ich folgende Idee umgesetzt (Konfiguration: Bulltron, Victron Multiplus, Shelly Plug S)
Unser Pepper steht zwischendurch auch mal länger im Carport (am Landstrom) und kühlt daher bis auf den Kern aus (derzeit zwischen 3° und -8°).
Die Bulltron 300Ah (ohne Heizung) ist im BMS auf Ladung ab 5° eingestellt.
Der Victron Multiplus ist auf „AN/Eingangsstrombegrenzung 2A“ gestellt, schaltet 230V zu den Steckdosen durch, lädt aber unter 5° die Bulltron nicht, da das BMS sperrt.
Ein kleiner Heizlüfter (auf 1000W gestellt) steht unterm Tisch Richtung Fahrersitz und ist über eine Shelly Plug S angesteckt (auf OFF).
Durch die Last diverser Kleinverbraucher von 0,6A (8W) wäre die Bulltron nach nicht ganz 3 Wochen (unter 5°) auf ca. 10% SOC und sollte spätestens dann geladen werden.
Ich kontrolliere wöchentlich über das Victron VRM-Portal den Ladezustand, sollte dieser unter 20% sein und das BMS lässt (unter 5°) keine Ladung zu,
schalte ich per Shelly für 30 Minuten (Laufzeit einstellbar) den Heizlüfter ein, dieser zieht ca. 80A, halb Landstrom (2A), halb aus der Bulltron und wärmt langsam die Zellen.
Danach lässt das BMS wieder eine Ladung zu. Durch die Eingangsstrombegrenzung auf 2A erfolgt nun die Ladung mit moderater Leistung, was der Bulltron guttut.
Hört sich komplizierter an als es ist, kann aber praktischerweise auch aus der Ferne erfolgen.
Man könnte das ganze Prozedere auch noch mit Temp-Sensor und Victron Cerbo automatisieren aber das ist dann schon mehr Spielerei.
Habe bisher zwei solcher Zyklen erfolgreich durchgeführt.
Falls ihr Vorschläge zur Verfeinerung meiner Konfiguration habt, würde ich mich sehr darüber freuen.
Wie sehen eure Lösungen aus?
Wünsche euch ein erfolgreiches und unfallfreies 2026
Harry V.
Willi Weinsberg und 🌵 Kaktus haben auf diesen Beitrag reagiert.
Uschi & Harry aus Ö, Pepper MEG, Ducato 2,3 140 PS, Modell 2021, EZ 09/2020, Truma Klima, Bulltron 300Ah, Victron Multiplus 2000 NVS, Victron Cerbo-S, Victron Shunt, Victron MPPT 100/15, Solartasche 220 Wp Plug-in Festivals, EvoLift Hubstützen, TireMoni TM-240, TravelMate Tankflaschen, AHK, Thule SlideOut, WM Aquatec UV-C LED, Osram LED, Außendusche, Titan TTC-SC22(C)+ Kühlschranklüfter, TP-Link Router, Oyster Soundbar, Floë Entwässerung
Hallo Harry,
Interessante Lösung. Mich würde interessieren wie das mit der 50/50 Lösung funktioniert. Hast Du keine Netzvorrangschaltung? Syncronisiert Dein Wechselrichter die 230 Volt zum Netz?
Gruss
Frank
Hallo Harry,
Interessante Lösung. Mich würde interessieren wie das mit der 50/50 Lösung funktioniert. Hast Du keine Netzvorrangschaltung? Syncronisiert Dein Wechselrichter die 230 Volt zum Netz?
Gruss
Frank
Pepper MEG Modell 21, Fiat 140 PS, 300W Solar auf Dach, 160W Faltsolar, 220Ah LiFePo, Wechselrichter 1500W