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25 A Werksbooster Umrüsten auf 40 A oder mehr.

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Hallo zusammen,

ich würde gerne einen stärkeren Booster Einbauen.

Unter dem Fahrersitz habe sind 300A und noch der 2000 Watt Wechselrichter (null Platz mehr).

Unter dem Beifahrersitz einen Safe (null Platz mehr).

Die Werkskabel und den Einbauort (Hinter dem Rückenpolster) würde ich gerne Beibehalten.

Meine Frage ist wieviel Leistung vertragen die Werkskabel die den Werksboosters versorgen?

 

 

Pepper MEG 08/2022 auf Peugeot 165 PS - Lithium 12 V 270AH Creabest - Wechselrichter 2000 Watt Renogy - GPS Tracker - 2 x Helle Rückfahrleuchten - MaxxAir - HeoSave Fahrer- und Beifahrertür - Titan Lüfter - GOK -Caramatic DriveTwo - SMV Luftfederung - LIQUI MOLY 21317 Anti-Bakterien-Diesel- Additiv - Clesana - 175 Watt Solar (freistehend) werden mit Victron ins EBL geballert.

Die originale Verkabelung von der Starterbatterie zum Booster ist in 10mm² ausgeführt.

Es gibt 2 Varianten: Die alte Ausführung hat an der Starterbatterie eine Maxisicherung mit 50A und eine Flachsicherung mit 20A für den Kühlschrank.

Die neue Ausführung nutzt die Ausbauerschnittstelle in der rechten B-Säule. Diese mit vom Sicherungsträger an der Starterbatterie ab Fahrzeughersteller mit einer 50A Midi-Sicherung abgesichert. In der B-Säule erfolgt der Abgriff vom schwarzen Hochstromstecker und splittet sich dann auf in die Versorgung für den Kühlschrank (20A) und den Booster (30A, manchmal auch 40A)

Diese Leitung führt zum Anschluss für die Starterbatterie am Booster. Von dort geht der Ausgang des Booster mit der Bezeichnung Aufbaubatterie aber zunächst in den EINGANG des EBL für die Starterbatterie, wird darin über das Trennrelais geführt und geht dann zum Anschluss Aufbaubatterie des EBL letztlich dorthin, wo wir den Strom brauchen in - die - AUFBAUBATTERIE.

Soweit so gut!

Jetzt gibt es ein paar Möglichkeiten, letztlich aber können wir das Ganze so im Original aber nicht nutzen, denn an der Stelle, wo der Booster ab Werk sitzt - im Ausschnitt der Rückenlehne von der Sitzbank ist von der Tiefe her nicht genug Platz!

Es bliebe nur Platz für den VOTRONIC WA 1212-30. Der könnte einfach 1:1 ersetzt werden. Man gewinnt nur 5A zusätzlich und selbst da hatte ich Fälle (unter anderem auch bei mir selbst), dass der Spannungsabfall über das Trennrelais so groß ausfiel, dass der Booster eine Klemmenspannung von 14,4V trotz nicht voll geladener Batterie erreicht, die ihn abregeln ließ.

Größere Booster, wie der VOTRONIC VCC1212-50 hätten im Prinzip die Möglichkeit über unbelastete Sense-Leitungen die Spannungen direkt an den Batteriepolen zu messen, aber diese Leitungen müssen auch erst verlegt und abgesichert werden.

Das Trennrelais schafft theoretisch 70A. 50A Dauerlast sollten also kein Problem sein, würde ich aber nicht machen.

Der genannte 50A Booster ließe sich auch so einstellen, dass die Ladeleistung vom Eingangsstrom begrenzt wird. Ohne Limiter zieht der Booster bis max 69A.  Eine frei liegende 10mm² Leitung H07V-K hätte bei 100% Einschaltdauer eine maximale Belastbarkeit von 95A. Eine Absicherung mit 70A wäre also vertretbar und in der Praxis treten Eingangsströme von knapp 60A auf.

Bringt man also den Booster in der Sitzkiste möglichst am Boden wegen der Kühle unter, könnte man unter Verwendung der Sense-Leitungen das probieren und die Originale Verkabelung weiter verwenden.

Ich würde das aber so nicht machen.

Mein Vorschlag:

  1. Die 50A Sicherung SB-->EBL (bzw. bei der neuen Version die 40A-Sicherung in der B-Säule ziehen)
  2. Den unbenutzten Platz am SB-Sicherungsverteiler mit einer 80A MEGAfuse verwenden und mit 16mm² zum Booster verkabeln. Von dort mit 16mm² weiter zum Massepunkt hinter der Starterbatterie und in 16mm² zur Aufbaubatterie.
  3. Den Booster alternativ in deinem Fall unterm Beifahrersitz montieren. Das geht auch, wen das Bordwerkzeug noch drin ist hinter her rückwärtigen Verkleidung.
  4. D+Signal vom EBL-Stützpunkt abgreifen.
  5. Die Minusleitungen des originalen Boosters werden mittels großer Klemme am alten Montageplatz verbunden. Die beiden Plusleitungen werden isoliert befestigt.

Hab ich so schon öfter umgesetzt und funktioniert 100%!

Lutz meier, Michael_R und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Lutz meierMichael_RGerry145PolyglottStefanW
Kein Pepper aber ein CaraLoft 650 MF Bj. 07/20
Solar: 340 Wp, Booster 30A, 200Ah LiFePO4 - aus eigener Fertigung.
Nie mehr Landstrom gebraucht!
Bei Anfragen zu Umrüstungen und Erweiterungen rund ums Womo bitte einfach PN an: bora33

@bora33

Hallo bora33 (Ra..),

danke für Deinen super Bericht (Anleitung) zu meinem Projekt.

Solltest Du mal Fragen zu LED Technik  haben stehe ich zur Verfügung (Was gibt es + Wo bekomme ich das usw.).

Danke

Martin

Pepper MEG 08/2022 auf Peugeot 165 PS - Lithium 12 V 270AH Creabest - Wechselrichter 2000 Watt Renogy - GPS Tracker - 2 x Helle Rückfahrleuchten - MaxxAir - HeoSave Fahrer- und Beifahrertür - Titan Lüfter - GOK -Caramatic DriveTwo - SMV Luftfederung - LIQUI MOLY 21317 Anti-Bakterien-Diesel- Additiv - Clesana - 175 Watt Solar (freistehend) werden mit Victron ins EBL geballert.

Hallo Martin,

ich habe den Victron Orion 12/12-30 zusätzlich zum Original Booster eingebaut.

Den Victron habe ich unter dem Fahrersitz verbaut und von der Starterbatterie versorgt.

Der Victron hat den Vorteil das er eine Automatische Erkennung des Motorlaufs hat (braucht also nicht die orange Motorlauf Ader) und per App Steuerbar ist. Das heißt ich kann ihn einfach per App zuschalten wenn ich schneller laden will (hab eine 150Ah Lifepo unterm Sitz.) Im "Normalbetrieb" lade ich über den Original Booster wenns eilig ist schalte ich ihn zu.

Hab sogar schon, als die Aufbau Batterie wegen zu langem WR Betrieb leer war mit dem Victron im Stand ohne Motorlauf nachgeladen, man kann den Victron in der App auch auf "Dauerbetrieb/Ladegerät" Schalten, sollte man dann nur nicht vergessen sonst ist die Starterbatterie leer.

Man kann auch wenn man am Victron Ein/Ausgang tauscht wenn es mal nötig wäre die Starter Batterie von der Aufbau Batterie aus laden, also sich selbst 30 A Starthilfe geben...

Mehr Belastung als die 25 A des Schaudt Original Boosters würde ich der Verkabelung zur Sitzbank nicht zumuten, schon mal wegen dem Spannungsabfall. Also zumindest keine 50 A, oder mehr, weniger bringt ja nicht viel Ladezeit Ersparniss.

 

Grüße Erwin

Moin,

eine Frage zur Boosterladung hätte ich noch.

Ich habe erst jetzt festgestellt, mein Schaudt 121525 lädt bei normaler Fahrt mit 14A und im Schub, das heißt bei Gasweg mit 25A.

Ich war der Meinung ein Booster lädt bei Fahrt durchgehend bis die Batterien voll sind.

Den Kühlschrank habe ich auch bei Fahrt auf Gas gestellt, also keine größeren Verbraucher an.

Grüße Micha

Knaus Van TI 650 MEG Vansation EZ 2.2023 Modell 2022 Peugeot Boxer 165 PS AHK f. Fahrradtransport, Solar Büttner MT 220-2 MC, WR 2000 Sinus, Reserveradhalterung, Goldschmitt Luftfederung HA, 2 Lithium Batterie je 135Ah, HA aufgelastet auf 2240 kg, Aufgelastet auf 3850 kg, 140er Titan-Kühlschrank-Lüfter, Maxxfan,

Moin Micha,

wenn das Batteriemanagement des Peugeot eine ausreichend volle Starterbatterie erkennt, regelt es die Lichtmaschine entsprechend runter und bei geringer Lichtmaschinen-Spannung = Eingangsspannung Booster, liefert der auch weniger A an den Aufbau Akku (siehe Tabelle Booster Handbuch).

Der 12 V Anschluss für den Kühlschrank kommt nicht aus dem Booster-Ausgang, sondern aus der Starterbatterie (über die Aufbauschnittstelle). Dessen Stromverbrauch hat also keinen Einfluss auf die Ladung der Aufbaubatterie während der Fahrt. Im Gegenteil: die  andauernd 19 A Strom des Kühlschrank bei laufendem Motor, können theoretisch sogar verhindern, dass die Starterbatterie die Ladung erreicht, bei der das Batteriemanagement die Lichtmaschine drosselt.

Also, Booster macht, was er soll. Lima und BMS des Peugeot machen, was sie sollen, nur ist das nicht das, was man eigentlich will, sprich die schnellstmögliche Ladung des Aufbau Akkus.

Zum Thema Spannungsprobleme im 12 V Betrieb des KS gibt es jede Menge Threads hier im Forum, wie das Stellantis BMS "überlistet" werden soll, um diese Drosselung der Spannung zu vermeiden. Da gibt es Möglichkeiten, aber damit greift man auch ggf. illegal in die zulassungsrelevanten Abgassysteme ein.

Lieben Gruß Tom

CaraCompact MB 640 MEG, BJ 2023, 170 PS Automatik - Umbauten: Duo Control, 2x11kg LPG Travelmate, SOG, Oyster Connect, 300 Ah Saftkiste, Victron Phönix 230V/50 A Charger, Dometic FJX7 2200, 2000 W Solartronic Wechselrichter mit NVS, Oryx Hörner, Night Breaker und 1700 Lumen Rückfahrleuchten

Moin,

danke für deine Info. Ich war der Ansicht, der Booster für die Aufbaubatterie die Lichtmaschine überlisten soll, das es nicht zu einer Drosselung kommt.

Dann ist es ja eigentlich kontraproduktiv die Starterbatterie mittels Standby Lader immer auf volle Ladung zu halten, oder sehe ich das falsch.

Ich mach mich mal auf die Suche nach der „illegalen“ Lösung.

Zusatz: Ich muss doch nochmal auf Suche gehen, ein Booster ist serienmäßig verbaut. Und somit gaukelt der Booster der LM Strombedarf vor. Folglich sollte der Booster den vollen Ladestrom an die Aufbaubatterien liefern.

Gruss Micha

Knaus Van TI 650 MEG Vansation EZ 2.2023 Modell 2022 Peugeot Boxer 165 PS AHK f. Fahrradtransport, Solar Büttner MT 220-2 MC, WR 2000 Sinus, Reserveradhalterung, Goldschmitt Luftfederung HA, 2 Lithium Batterie je 135Ah, HA aufgelastet auf 2240 kg, Aufgelastet auf 3850 kg, 140er Titan-Kühlschrank-Lüfter, Maxxfan,

Der Standby Lader liefert ja nur einen ganz geringen Strom, wenn ich mich richtig erinnere, < 3 A und dient dazu die Selbstentladung der Blei-Starterbatterie bei längerer Standzeit oder auch längeren Radiobetrieb am Stellplatz kompensieren. Ziel: Beim Start immer ausreichende Spannung zu haben, um auch einen Motor im Winter mit zähem Öl, Vorglühen ... ins Laufen zu bekommen. Unter solchen Umständen zieht die Kiste Ströme von 200 - 300 A aus dem Akku, und auch wenn das nur Sekunden sind, das bringt der Akku nur bei entsprechender Ladung/Spannung.

Tom

PS: Wusstest Du, dass eine durchgebrannte Sicherung ganz andere Wirkungen hat, als eine fehlende?

CaraCompact MB 640 MEG, BJ 2023, 170 PS Automatik - Umbauten: Duo Control, 2x11kg LPG Travelmate, SOG, Oyster Connect, 300 Ah Saftkiste, Victron Phönix 230V/50 A Charger, Dometic FJX7 2200, 2000 W Solartronic Wechselrichter mit NVS, Oryx Hörner, Night Breaker und 1700 Lumen Rückfahrleuchten

Im Originalzustand ist der Booster ab Werk durch den Schaudt Elektroblock hindurch geschleift Ich hatte jetzt schon einige Male den Fall, dass entweder das interne Trennrelais, das bei dieser Konstellation weiter genutzt wird, einen Übergangswiderstand aufwies, der dazu führt dass der Booster spannungsgeregelt (auf der Ausgangsseite) betrieben wird. Die einzige Möglichkeit das sicher herauszufinden, ist eine Widerstandsmessung der jeweiligen Kabelwege. Hier spielen schon wenige Million eine ausschlaggebende Rolle

Kein Pepper aber ein CaraLoft 650 MF Bj. 07/20
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Bei meinem ist das Toptron EL 768 verbaut. Es soll wohl kein Trennrelais mehr beinhalten.
Ich habe heute mal bei der Fahrt 2 Fotos gemacht, einem bei normaler Fahrt und einmal im Schubbetrieb.
Gerätselt habe ich über die Volt-Anzeige der Starterbatterie.
Die erste Zeit der Fahrt war die A-Ladung bei 22-25 A, danach gab es die wechselnden Ladeströme.
Vielleicht hat jemand eine Idee.
Grüsse Micha
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