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Nach den klaren Empfehlungen hier im Forum zu Ective trage mich mit dem Gedanken, o.g. Wechselrichter (ohne NVS) in meinen Pepper nachzurüsten. Einbau direkt neben die 300 Ah Saftiste in der Heckgarage mit 25 mm Kabel, FB und 1. Dose in den Wohnraum, 2. Dose in die Garage verlängert. In der Bedienungsanleitung habe ich dabei folgende Hinweise gelesen, die mich allerdings etwas irritieren: 1. trifft zwar nicht für den Aufbau, aber für das Fahrgestell zu, 2. sind die einzigen Erdungsanschlüsse im Pepper die, des allerdings auch nur bei bestehendem Landstromanschluss auch tatsächlich geerdeten 230 V Netzesund damit genau in den Situationen, in denen man sinnvollerweise den WR betreibt, vollkommen funktionslos. Da die Dinger aber schon zu tausenden in WoMos eingebaut wurden, gehe ich davon aus, diese Aussagen kann man ignorieren? Verstehen würde ich das trotzdem gerne .... Schon mal besten Dank für den "Augenöffner"! Tom Nach den klaren Empfehlungen hier im Forum zu Ective trage mich mit dem Gedanken, o.g. Wechselrichter (ohne NVS) in meinen Pepper nachzurüsten. Einbau direkt neben die 300 Ah Saftiste in der Heckgarage mit 25 mm Kabel, FB und 1. Dose in den Wohnraum, 2. Dose in die Garage verlängert. In der Bedienungsanleitung habe ich dabei folgende Hinweise gelesen, die mich allerdings etwas irritieren: 1. trifft zwar nicht für den Aufbau, aber für das Fahrgestell zu, 2. sind die einzigen Erdungsanschlüsse im Pepper die, des allerdings auch nur bei bestehendem Landstromanschluss auch tatsächlich geerdeten 230 V Netzesund damit genau in den Situationen, in denen man sinnvollerweise den WR betreibt, vollkommen funktionslos. Da die Dinger aber schon zu tausenden in WoMos eingebaut wurden, gehe ich davon aus, diese Aussagen kann man ignorieren? Verstehen würde ich das trotzdem gerne .... Schon mal besten Dank für den "Augenöffner"! Tom Moin, also 1) glaube ich nicht. gerade das Basisfahrzeug hat Minus an Karosserie. zu 2) der Schutzleiter an der Schuko sorgt dafür, dass das Metallgehäuse eines angeschlossenen Gerätes geerdet ist. Löst sich innen ein Kabel und hängt dann am Gehäuse könnte dieses und Spannung setzen. Durch die Erdung soll dann die Sicherung auslösen. Die Erdung des Landstromes liegt auf Karosserie-Masse, genau da sollte auch die Erdung des WR angeschlossen werden. Viel Erfolg Matthias geändert, siehe dazu Beitrag #8. Moin, also 1) glaube ich nicht. gerade das Basisfahrzeug hat Minus an Karosserie. zu 2) der Schutzleiter an der Schuko sorgt dafür, dass das Metallgehäuse eines angeschlossenen Gerätes geerdet ist. Löst sich innen ein Kabel und hängt dann am Gehäuse könnte dieses und Spannung setzen. Durch die Erdung soll dann die Sicherung auslösen. Die Erdung des Landstromes liegt auf Karosserie-Masse, genau da sollte auch die Erdung des WR angeschlossen werden. Viel Erfolg Matthias geändert, siehe dazu Beitrag #8. Du hast natürlich recht, Matthias, der Minus und nicht der Plus liegt an der (Basisfahrzeug) Karosserie! Peinlich, aber habe noch nie Fahrzeuge gesehen, die Plus an Karosserie hatten und daher auch nur an Fall mit Minus vor Augen und das Plus gar nicht verarbeitet. Zum zweiten Punkt: heißt also, eine 1,5 mm Leitung vom WR Gehäuse an den Landstrom Eingang (oder in eine der 230 V Verteilerdosen ?) legen und dort mit der Erde verbinden, die ja, sofern Weinsberg alles korrekt gemacht hat, auf der Karosserie Masse landen. Eine eigene PEE Schiene hat der Pepper m.W. ja nicht. Sehe ich das richtig: sollte dann im Betrieb des WR Spannung auf seiner Erdung/Gehäuse landen, egal ob durch Kurzschluss gegen Karosserie am angeschlossenen Gerät oder innerhalb des WR an sein eigenes Gehäuse, fliegt eine interne Sicherung des WR und schaltet den ganzen WR und damit auch seine 230 V Ausgänge spannungsfrei? Du hast natürlich recht, Matthias, der Minus und nicht der Plus liegt an der (Basisfahrzeug) Karosserie! Peinlich, aber habe noch nie Fahrzeuge gesehen, die Plus an Karosserie hatten und daher auch nur an Fall mit Minus vor Augen und das Plus gar nicht verarbeitet. Zum zweiten Punkt: heißt also, eine 1,5 mm Leitung vom WR Gehäuse an den Landstrom Eingang (oder in eine der 230 V Verteilerdosen ?) legen und dort mit der Erde verbinden, die ja, sofern Weinsberg alles korrekt gemacht hat, auf der Karosserie Masse landen. Eine eigene PEE Schiene hat der Pepper m.W. ja nicht. Sehe ich das richtig: sollte dann im Betrieb des WR Spannung auf seiner Erdung/Gehäuse landen, egal ob durch Kurzschluss gegen Karosserie am angeschlossenen Gerät oder innerhalb des WR an sein eigenes Gehäuse, fliegt eine interne Sicherung des WR und schaltet den ganzen WR und damit auch seine 230 V Ausgänge spannungsfrei? Zum zweiten Punkt: heißt also, eine 1,5 mm Leitung vom WR Gehäuse an den Landstrom Eingang (oder in eine der 230 V Verteilerdosen ?) legen und dort mit der Erde verbinden, ... ich weiß nicht, was Ective als Kabelquerschnitt für die Erdung empfiehlt, Büttner hat bei meinem Wechselrichter aber mind. 4 qmm empfohlen. Zum zweiten Punkt: heißt also, eine 1,5 mm Leitung vom WR Gehäuse an den Landstrom Eingang (oder in eine der 230 V Verteilerdosen ?) legen und dort mit der Erde verbinden, ... ich weiß nicht, was Ective als Kabelquerschnitt für die Erdung empfiehlt, Büttner hat bei meinem Wechselrichter aber mind. 4 qmm empfohlen. Ja, der Plan ist, dass der Strom von Gehäuse direkt zurück fließt. Durch den hohen Strom löst dann die Sicherung aus. Es wird also ein Kurzschluss provoziert. So wird verhindert, dass Du an ein Stromleitendes Gehäuse fasst. Halte dich bei den Querschnitten unbedingt an die Vorgaben des Herstellers. Diese sind Mindestangaben und hängen natürlich von der Leistung des WR ab. geändert, siehe dazu Beitrag #8. Ja, der Plan ist, dass der Strom von Gehäuse direkt zurück fließt. Durch den hohen Strom löst dann die Sicherung aus. Es wird also ein Kurzschluss provoziert. So wird verhindert, dass Du an ein Stromleitendes Gehäuse fasst. Halte dich bei den Querschnitten unbedingt an die Vorgaben des Herstellers. Diese sind Mindestangaben und hängen natürlich von der Leistung des WR ab. geändert, siehe dazu Beitrag #8. Wenn ich das so lese, sieht das nach einigen "technischen" Missverständnisssen aus. Über den Einbau von WR ist schon reichlich geschrieben worden (und geistern die verschiedensten Meinungen umher), die bitte ich Euch woanders nachzulesen, trotzdem einige grundsätzliche Hinweise von mir : Wenn ich das so lese, sieht das nach einigen "technischen" Missverständnisssen aus. Über den Einbau von WR ist schon reichlich geschrieben worden (und geistern die verschiedensten Meinungen umher), die bitte ich Euch woanders nachzulesen, trotzdem einige grundsätzliche Hinweise von mir : Hallo Helge, zur Erinnerung, ich hatte mich für den Ective u.a. auch deshalb interessiert, weil der über zwei Schuko Ausgänge verfügt, d.h. auch gleichzeitig zwei Geräte sicher an den WR angeschlossen sein können. Wie gesagt wollte ich eine dieser Dosen als Einzelsteckdose in den Wohnraum "verlängern" für Kaffe bzw. Föhn und die zweite in die Garage, vorrangig um die Akkus für E-Bikes, Werkzeuge zu laden. Mehrfachsteckdosen sind dagegen aus Sicherheitsgründen am WR bekanntermaßen nicht zulässig. Im Eingangspost hatte ich auch gesagt dass ich bewusst auf die Komplexität einer Netzvorrranschaltung, z.B. die erforderliche Änderungen für Kühlschrank oder zum Vermeiden des "im Kreis Laden", verzichten will und bei nur einem Anschlusspunkt im Wohnraum auch nicht so schnell "zufällig" die Großverbraucher Kaffeemaschine und Föhn gleichzeitig den WR und Akku in den Überlastungsstress treiben. Die Notwendigkeit einen (zweiten) FI zu installieren, wie von Dir in Deinem Punkt 5 gefordert, kenne ich aber nur bei der Realisierung einer NVS. Gruß Tom Hallo Helge, zur Erinnerung, ich hatte mich für den Ective u.a. auch deshalb interessiert, weil der über zwei Schuko Ausgänge verfügt, d.h. auch gleichzeitig zwei Geräte sicher an den WR angeschlossen sein können. Wie gesagt wollte ich eine dieser Dosen als Einzelsteckdose in den Wohnraum "verlängern" für Kaffe bzw. Föhn und die zweite in die Garage, vorrangig um die Akkus für E-Bikes, Werkzeuge zu laden. Mehrfachsteckdosen sind dagegen aus Sicherheitsgründen am WR bekanntermaßen nicht zulässig. Im Eingangspost hatte ich auch gesagt dass ich bewusst auf die Komplexität einer Netzvorrranschaltung, z.B. die erforderliche Änderungen für Kühlschrank oder zum Vermeiden des "im Kreis Laden", verzichten will und bei nur einem Anschlusspunkt im Wohnraum auch nicht so schnell "zufällig" die Großverbraucher Kaffeemaschine und Föhn gleichzeitig den WR und Akku in den Überlastungsstress treiben. Die Notwendigkeit einen (zweiten) FI zu installieren, wie von Dir in Deinem Punkt 5 gefordert, kenne ich aber nur bei der Realisierung einer NVS. Gruß Tom Ich hab noch mal weiter gesucht, das Thema ließ mir keine Ruhe (vor allem weil ich im Bezug auf 220V nicht falsches schreiben will - was in meinem vorigen Beitrag falsch war habe ich durchgestrichen). Gefunden habe ich dieses Dokument bei Votronic: https://www.votronic.de/download/93/sinus-wechselrichter-inverter/15280/3156_3158-mobilpower-inverter-smi-300-u-600-sinus-nvs-06-2023_d.pdf Darin sind zwei sehr gute Schaubilder zum Thema. Auch der Anschluss mehrerer Dosen ist beschrieben und bebildert und auf Modelle anderer Hersteller übertragbar (bei Ective habe ich sowas nicht gefunden). Das einzige was ich von dort noch unterstreichen möchte ist die notwendige Brücke zwischen PE und N, sonst funktioniert der RCD hinter dem Wechselrichter nicht. Viel Erfolg beim Einbau! Matthias Ich hab noch mal weiter gesucht, das Thema ließ mir keine Ruhe (vor allem weil ich im Bezug auf 220V nicht falsches schreiben will - was in meinem vorigen Beitrag falsch war habe ich durchgestrichen). Gefunden habe ich dieses Dokument bei Votronic: https://www.votronic.de/download/93/sinus-wechselrichter-inverter/15280/3156_3158-mobilpower-inverter-smi-300-u-600-sinus-nvs-06-2023_d.pdf Darin sind zwei sehr gute Schaubilder zum Thema. Auch der Anschluss mehrerer Dosen ist beschrieben und bebildert und auf Modelle anderer Hersteller übertragbar (bei Ective habe ich sowas nicht gefunden). Das einzige was ich von dort noch unterstreichen möchte ist die notwendige Brücke zwischen PE und N, sonst funktioniert der RCD hinter dem Wechselrichter nicht. Viel Erfolg beim Einbau! Matthias Hallo Matthias, hallo Tom, ihr macht hier ja ein schönes Rätselraten 🙂 Warum nehmt ihr euch nicht die Ective Bedienungsanleitung und folgt den Einbauanweisungen, so wie es beschrieben ist. Dann klappt auch mit dem Einbau. Ich habe das Gefühl ihr interpretiert da seltsame Sachen in die Anweisungen, das ist kein Hexenwerk. Solltet ihr aber immer noch unsicher sein, sucht euch einen Fachmann. Gruss Hallo Matthias, hallo Tom, ihr macht hier ja ein schönes Rätselraten 🙂 Warum nehmt ihr euch nicht die Ective Bedienungsanleitung und folgt den Einbauanweisungen, so wie es beschrieben ist. Dann klappt auch mit dem Einbau. Ich habe das Gefühl ihr interpretiert da seltsame Sachen in die Anweisungen, das ist kein Hexenwerk. Solltet ihr aber immer noch unsicher sein, sucht euch einen Fachmann. Gruss Moin, in dem Handbuch ist nichts erklärt. insbesondere auf die Idee mehrere Steckdosen anzuschließen wird gar nichtbeingegangen. Dass man die "Schutzerdung" anschließen soll ist der einzige Hinweis. Alles in allem ein eher schlechtes Hanbuch. Ob die zwei eingebauten Schukos galvanisch unabhängig voneinander sind kann ich auch nicht erkennen. Dass da ein korrekt angeschlossener RCD hin muss sobald man verteilt steht da nirgends. Das gilt übrigens auch, wenn man eine Mehrfachleiste anschließt. LG Matthias Moin, in dem Handbuch ist nichts erklärt. insbesondere auf die Idee mehrere Steckdosen anzuschließen wird gar nichtbeingegangen. Dass man die "Schutzerdung" anschließen soll ist der einzige Hinweis. Alles in allem ein eher schlechtes Hanbuch. Ob die zwei eingebauten Schukos galvanisch unabhängig voneinander sind kann ich auch nicht erkennen. Dass da ein korrekt angeschlossener RCD hin muss sobald man verteilt steht da nirgends. Das gilt übrigens auch, wenn man eine Mehrfachleiste anschließt. LG MatthiasEinbau Ective SI 15 Wechselrichter
Um die höchstmögliche Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten, ist es jedoch zwingend notwendig, dass in jedem Fall der Erdungsanschluss des Wechselrichter an einer Schutzerdung (meist grün-gelbes Kabel) angeschlossen wird."
Um die höchstmögliche Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten, ist es jedoch zwingend notwendig, dass in jedem Fall der Erdungsanschluss des Wechselrichter an einer Schutzerdung (meist grün-gelbes Kabel) angeschlossen wird."![]()
(Für die Experten: Ja ich weiß, dass ein WR auch ein Trenntravo ist, aber das ist hier nicht hilfreich) M.
Es gibt wohl WR-Lösungen die rein elektronisch arbeiten. Aus Sicherheitsgründen würde ich aber immer ein System wählen, bei dem der 220V-Ausgang galvanisch getrennt ist (für den Ective SI15 habe ich dazu nichts gefunden).(Für die Experten: Ja ich weiß, dass ein WR auch ein Trenntravo ist, aber das ist hier nicht hilfreich) M.
Es gibt wohl WR-Lösungen die rein elektronisch arbeiten. Aus Sicherheitsgründen würde ich aber immer ein System wählen, bei dem der 220V-Ausgang galvanisch getrennt ist (für den Ective SI15 habe ich dazu nichts gefunden).
PN an: Matthias
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1,5mm² reichen, aber mehr schadet nicht. Grösser ist der Querschnitt am Verbraucher ja auch nicht. Und ein dauerhafter Strom fließt auch nicht.
1,5mm² reichen, aber mehr schadet nicht. Grösser ist der Querschnitt am Verbraucher ja auch nicht. Und ein dauerhafter Strom fließt auch nicht.
PN an: Matthias
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PN an: Matthias![]()
Solange ihr die 230V nicht in Bord-230V-Netz integrieren wollt, Anschluss an Batterie und Fahrzeugmasse, Kabelquerschnitte beachten (siehe Handbuch), und gut iss.
Klaus
Solange ihr die 230V nicht in Bord-230V-Netz integrieren wollt, Anschluss an Batterie und Fahrzeugmasse, Kabelquerschnitte beachten (siehe Handbuch), und gut iss.
Klaus![]()
PN an: Matthias

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